Erfolg durch Nachhaltigkeit

Wirtschaft und Gewerbe

Für die mittelfristige gewerbliche Entwicklung stehen im Flächennutzungsplan 15 ha zur Verfügung. Ganz aktuell beginnen wir mit der Erweiterung des Industriegebietes Hünsborn-West, nordwestlich des Sportplatzes. Dort können bei planmäßigem Verlauf bereits ab Frühjahr/Mitte 2026 die ersten Grundstücke verkauft und bebaut werden. Auch in Ottfingen können sich zwischen der Wohnbebaung und der Fa. Berker schon in kurzer Zeit nicht störende Gewerbebetriebe ansiedeln. Langfristig stehen dann jenseits der Fa. Berker weitere 3 ha zur Verfügung.

Und schließlich hoffen alle Beteiligten auf eine zügige Umlegung der Bigge im Bereich des ehemaligen Balcke-Dürr-Geländes in Rothemühle. Dort könnte dann nach der Rechtskraft des Bebauungsplanes weitere 4 ha gewerblich genutzt werden. Auf dem ehemaligen Mitarbeiterparkplatz kann nach den neuesten Plänen wohl weit mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden, als zunächst erwartet. Der Fortschritt nach dem Abbruch aller Gebäude zeigt, dass sich der lange Atem ausgezahlt hat.

 

Ökologie und Klima

Der Klimawandel geht uns alle an. Dieses Thema wird uns in den nächsten Jahrzehnten intensiv beschäftigen, auch auf der kommunalen Ebene. Die Gemeinde Wenden engagiert sich schon seit den 1990er Jahren im Bereich Klimaschutz und nimmt damit unbestritten eine Vorreiterrolle in der Region ein. Es geht nun darum, – mit Augenmaß ausgewählte – Maßnahmen, die sowohl ökologisch wirksam als auch wirtschaftlich sind, effizient umzusetzen.

Der Rat der Gemeinde Wenden hat dazu auf Vorschlag der Verwaltung ein Klimaschutzkonzept beschlossen. Im Mittelpunkt stehen u. a. Förderrichtlinien zur Energieeinsparung sowie zum Zubau von Photovoltaikanlagen.

 

Gesundheit und Versorgung

Die Entwicklung der hausärztlichen Versorgung bereitet uns allen Sorgen. Das ist aber kein Thema für den Wahlkampf. Hier sollten sich weder die einzelnen Parteien versuchen zu profilieren noch die Gemeindeverwaltung allein voranschreiten. Wir wollen schließlich alle das Gleiche: eine dauerhaft gute Versorgung. Das erreichen wir nur miteinander. Miteinander auch mit den heimischen Ärzten und Apothekern. Dazu gab es bereits mehrere konstruktive Gespräche und vielversprechende Ansätze.

Familie und Kinder

Der Ausbau von Kindertagesstätten und das Vorhandensein von Betreuungsplätzen, ganztags und auch schon im U3-Bereich, sind wichtig für die Familienplanung. Keine Kommune im Kreis Olpe hat hier in den letzten Jahren so viel erreicht wie die Gemeinde Wenden. Wir sind zwar weder Träger der Jugendhilfe noch betreiben wir als Gemeinde selbst Kitas. Wir haben aber mit unseren Liegenschaften und erheblichen Investitionen dazu beigetragen, dass hier seit dem Jahr 2017 fast 230 neue Kita-Plätze entstanden sind. In dieser Hinsicht sind wir ebenfalls absolute Spitzenreiter im Kreis Olpe. Somit haben die ganz kurzen Beine kurze Wege.

 

Verwaltung und Digitalisierung

Die Verwaltung ist nach wie vor schlank aufgestellt. Unsere Personalaufwendungen brauchen keinen Vergleich zu scheuen. In der Zukunft gehe ich den Weg der Modernisierung weiter. Die Fort- und Weiterbildung (vor allem Führungsseminare) sollen gewährleisten, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Leistungen optimal erbringen können. Nach der Devise: Fördern und Fordern!

Bei der Digitalisierung nimmt die Gemeindeverwaltung dank eines engagierten IT – Teams ebenfalls einen Spitzenplatz ein. Kaum eine Kommune bietet derart viele Dienstleistungen online an wie die Gemeinde Wenden. Diesen Weg werden wir konsequent fortsetzen, ohne allerdings diejenigen zu vergessen, denen kein online-Zugang zur Verfügung steht.